Wie funktioniert die ZertifizierungVilles et Villages Fleuris
Villes et Villages Fleuris
1. Beim Label einsteigen
Die Gemeinden melden sich bei ihrem Ansprechpartner auf Departement-Ebene an, der sie bis zum Erhalt der ersten Blume begleitet.
2.Sich innerhalb des Labels weiterentwickeln
Die regionalen Koordinatoren begleiten die Gemeinden auf ihrem Weg und verleihen die ersten drei Blumen
3. Im Rahmen des Gütesiegels herausragende Leistungen erbringen
Der CNVVF vergibt und erneuert die Auszeichnung „4. Fleur“ und verleiht die nationalen Preise, um die vorbildlichsten Initiativen zu würdigen.
Welche Kriterien gelten für das Gütesiegel „
“ ( Villes et Villages Fleuris
Das Raumordnungsprojekt im Mittelpunkt der Bewertung
Das Label Villes et Villages Fleuris die Qualität, die Kohärenz, die Umsetzung und die Verwaltung eines kommunalen Projekts, das gemeinsam von den gewählten Vertretern und den Fachteams getragen wird.
Jede Gemeinde wird in ihrem jeweiligen Kontext bewertet, wobei ihre Identität, ihre Größe, ihre Besonderheiten und ihre Ressourcen berücksichtigt werden. Das Gütesiegel hebt das Engagement für die Verbesserung der Lebensqualität in ihrer Gesamtheit hervor und begleitet einen Weg des Fortschritts.
Wie werden die Gemeinden bewertet?
Der Bewertungsrahmen: ein gemeinsamer nationaler Maßstab
Der aus 68 konkreten Kriterien bestehende Bewertungsraster bildet einen gemeinsamen nationalen Maßstab für alle Bewerbergemeinden, von der 1. bis zur 4. Blume.
Er gewährleistet eine einheitliche, schrittweise und objektive Bewertung, die auf verschiedenen Bewertungsstufen basiert: nicht vorhanden, eingeleitet, umgesetzt, gefestigt.
So lässt sich die Gemeinde auf ihrem Weg zur Zertifizierung einordnen und die Stufe der Anerkennung bestimmen.
Die Bewertung durch die Jury erfolgt anhand verschiedener, sich ergänzender Schwerpunkte, die die öffentliche Politik im Bereich des Lebensumfelds ausmachen:
- Die Vision und die Strategie der Stadtverwaltung
- Die Rolle der Pflanzen und die Qualität der Landschaft
- Umweltmanagement und Ressourcenschonung
- Die Qualität öffentlicher Räume und Einrichtungen
- Belebung, Einbindung und Aufwertung der Region
Der Besuch der Jury: eine Gelegenheit zum Austausch
Der Besuch stellt einen entscheidenden Moment dar. Er ist in erster Linie eine Begegnung und eine Gelegenheit zum Austausch.
Im Vorfeld machen sich die Jurymitglieder mit den von der Gemeinde übermittelten Informationen vertraut: Strategie, laufende Projekte, festgelegte Leitlinien –, um den Besuch mit einem detaillierten Verständnis der Region und ihrer Besonderheiten anzugehen.
Vor Ort stellen gewählte Vertreter, Fachteams und Partner ihren Ansatz vor, erläutern ihre Entscheidungen, erklären ihre Rahmenbedingungen und ihre Ziele. Der Besuch wird so zu einem offenen und konstruktiven Austausch.
Über die Besichtigung der Einrichtungen hinaus legt die Jury Wert darauf, die Kohärenz des Projekts, seine Umsetzung und langfristige Verwaltung sowie die Art und Weise, wie es gemeinsam getragen wird, zu verstehen. Sie interessiert sich für die entstandene Dynamik, die Einbindung lokaler Akteure und die Einbettung der Maßnahmen in einen ganzheitlichen Ansatz zur Gestaltung des Lebensraums.
Die Mitglieder der Jury, die sich aus Fachleuten mit sich ergänzenden Fachkenntnissen zusammensetzen, tauschen vor jeder Entscheidung ihre Sichtweisen aus. Der Austausch erfolgt kollegial, fundiert und im Geiste der Objektivität und Fairness.
Die Jury
Die Gemeinden werden alle drei Jahre bewertet
Für 1 bis 3 Blumen durch eine regionale Jury
Für 4 Blumen, die „Fleur d’Or“ und Sonderpreise durch eine nationale Jury. Diese besucht jedes Jahr von April bis Juli etwa hundert Gemeinden.
Besteht in der Regel aus vier Experten:
gewählte Vertreter und Fachleute der Kommunalverwaltung, Fachleute aus den Bereichen Landschaftsgestaltung, Gartenbau, Stadtplanung, Tourismus …
Er ist ein wohlwollender und pädagogisch versierter Mensch und übernimmt eine echte Rolle
als Begleiter und Berater
Der Bericht: ein Instrument für den Fortschritt
Im Anschluss an den Besuch wird der Gemeinde ein ausführlicher Bericht übermittelt.
Dieses Dokument gibt die Analyse der Jury wieder. Es hebt die Stärken des Gebiets hervor, unterstreicht die strukturbildenden Maßnahmen und identifiziert Verbesserungsmöglichkeiten.
Der Bericht ist mehr als nur ein Protokoll, er ist ein echtes Arbeitsinstrument.
Er ermöglicht es den gewählten Vertretern und den Fachteams, Abstand zu gewinnen, die erzielten Fortschritte zu bewerten und die nächsten Schritte festzulegen.
Im Sinne des Gütesiegels fügt er sich nahtlos in einen Prozess des kontinuierlichen Fortschritts ein.
Die erhaltene Auszeichnung – von 1 bis 4 Blumen – markiert einen Meilenstein in der Entwicklung des Regionalprojekts und eröffnet neue Perspektiven.
„Jeder Besuch bietet die Gelegenheit, eine engagierte Region und motivierte Teams kennenzulernen. Unsere Aufgabe ist es, die Initiativen und ihre Fortschritte hervorzuheben und durch einen Blick von außen dazu beizutragen, noch weiter voranzukommen. Die sich ergänzenden Kompetenzen der einzelnen Jurymitglieder ermöglichen eine übergreifende Sichtweise, die die bestehende Dynamik unterstützt und neue Perspektiven für das Regionalprojekt eröffnet.“
Karine Tramier, Jurymitglied des Nationalen Rates für Villes et Villages Fleuris
Warum sollte man sich dem Gütesiegel „
“ (Villes et Villages Fleuris ) anschließenVilles et Villages Fleuris
Die Mitgliedschaft trägt dazu bei, die Unabhängigkeit des Labels zu wahren und die Maßnahmen zugunsten der Gemeinden zu finanzieren: Begleitung, Schulungen, Betreuung des Netzwerks und Förderung der Gemeinden.
Damit lassen sich:
Dem nationalen Netzwerk Villes et Villages Fleuris beitreten- An der Leitung des CNVVF mitwirken, insbesondere an dessen Generalversammlung
- Zur Weiterentwicklung des Labels und seiner Ausrichtung beitragen
Von einer strukturierten Begleitung profitieren
- Ein verantwortlicher Betreuer
- Ein ausführlicher Bericht im Anschluss an die Besichtigungen durch die Jury
- Zugang zum Bewertungsraster und zum Leitfaden für Gemeinden
- Begutachtungs- und Beratungsbesuche
Die Marke nutzen und aufwerten
- Das Recht zur Nutzung des Namens Villes et Villages Fleuris und seines Erscheinungsbilds (Logo, Schild), die beim INPI geschützt sind
- Zugang zum Grafikleitfaden für die offizielle Beschilderung
- Spezielle Kommunikationsmittel (Kit, Materialien, Inhalte)
- Eine Präsenz auf der Website des Labels und in dessen sozialen Netzwerken
Ein angemessener und gerechter Beitrag
Der Jahresbeitrag richtet sich nach der Größe der Gemeinde und ist unabhängig von der Zertifizierungsstufe (ab 50 €). Er gewährleistet die Gleichbehandlung der Gebiete und ermöglicht es dem Gütesiegel, seinen Auftrag der Begleitung, Bewertung und Aufwertung langfristig fortzuführen.