Am 26. Mai dieses Jahres versammelte der Nationale Rat der Villes et Villages Fleuris CNVVF) in Paris die Verantwortlichen auf Departement-Ebene, die regionalen Koordinatoren, gewählte Vertreter und Partner anlässlich seines jährlichen Netzwerktreffens. Ein wichtiger Moment, um Synergien zu stärken, bewährte Praktiken auszutauschen und das Engagement der Regionen zu würdigen.
Ein Höhepunkt, um die von den Regionen ausgehende Dynamik ins Rampenlicht zu rücken
Drei Regionen haben das Wort ergriffen, um konkrete Initiativen vorzustellen, die die Vielfalt und den Reichtum der vor Ort durchgeführten Maßnahmen verdeutlichen:
- Das Département Dordogne hat seinen technischen Leitfaden für nachhaltige Raumplanung vorgestellt, ein besonders ausgereiftes Instrument, das mit konkreten Beispielen aus Gemeinden mit entsprechendem Gütesiegel illustriert ist. Dieser Leitfaden richtet sich an gewählte Vertreter und ihre Teams und soll sie bei der Konzeption von Projekten zur Landschaftsaufwertung unterstützen. Er gliedert sich in vier zentrale Schwerpunkte: Landschaft, Vegetation, Mobilität und Biodiversität.
- Das Département Yvelines hat dargelegt, wie es das Label als Motor für den ökologischen Wandel in der Region nutzt. Es bietet den Gemeinden eine Reihe von Maßnahmen an: Schulungen, praktische Merkblätter, Fachbesichtigungen, aber auch die „grünen Brigaden“ – Teams aus Empfängern des RSA, die in Landschaftsbauberufen ausgebildet wurden und zur Unterstützung bei der Umsetzung kommunaler Projekte eingesetzt werden können.
- Die Region Auvergne-Rhône-Alpes stellte ihr Konzept zur regionalen Förderung vor, das auf Nähe und tragenden Partnerschaften basiert und darauf abzielt, die lokalen Gebietskörperschaften möglichst bedarfsgerecht zu unterstützen.


Im Fokus: Die Umgestaltung des Labels
Ein modernisiertes Erscheinungsbild, das seinen Werten entspricht
Seit zwei Jahren hat das Label eine tiefgreifende Neugestaltung seines Images in Angriff genommen: Medienkampagnen, die Entwicklung neuer Kommunikationsmittel, eine verstärkte Präsenz in den sozialen Netzwerken, die Veröffentlichung eines eigenen „Petit Futé“-Reiseführers und in den kommenden Monaten die Online-Schaltung einer neuen Website.
Diese Entwicklungen zielen darauf ab, die Kohärenz zwischen dem Image des Labels und seinen Grundwerten zu stärken: nachhaltiges Leben, Engagement für die Umwelt, Bürgerbeteiligung und Attraktivität der Gemeinden. Durch die Klarstellung seiner Positionierung und die Hervorhebung lokaler Initiativen bekräftigt das Label seine Rolle als strategischer Partner an der Seite der Kommunen.
Der neue Leitgedanke: ein gemeinsamer Ansatz zur Weiterentwicklung des Labels
Um angesichts lokaler Herausforderungen ein relevanter und agiler Partner zu bleiben, wird seit 2023 intensiv über den Daseinszweck des CNVVF und des Gütesiegels nachgedacht. Diese Überlegungen fanden in mehreren Phasen und unter Einsatz verschiedener, sich ergänzender Methoden statt: ein kontinuierlicher Dialog mit den verschiedenen Akteuren, insbesondere anlässlich der großen Treffen des Netzwerks, sowie zwei direkte Konsultationen, die sich an das Netzwerk und die mit dem Gütesiegel ausgezeichneten Gemeinden richteten.
Jede Diskussionsrunde ermöglichte es, Erkenntnisse und Vorschläge zu gewinnen. Einige davon sind allen gemeinsam, andere unterscheiden sich, ergänzen sich, bereichern sich gegenseitig oder nuancieren sich.
Das Netzwerktreffen bot die Gelegenheit, die wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Konsultationen sowie das neue Leitbild des CNVVF vorzustellen: eine verbindende Ausrichtung, die das künftige Handeln des Rates im Einklang mit den Bedürfnissen und Erwartungen der Regionen lenken soll.